PETI's ANGSTTIPPS

Peti' Tipps ("Peti" ist der ungarische Spitzname für meinen Vornamen) für Angst- und Schmerzpatienten sind natürlich subjektiv und jeder Angstpatient muss seine Ängste persönlich analysieren.

Aufgrund meiner jahrelangen beruflichen Erfahrung als internationaler Berater für renommierte Unternehmen liegt es natürlich in meinem Naturell Probleme zu erkennen, zu lösen oder zu mindern.

Vorab Ängste sind wie Gedankenströme in meinen Vorstellungen, geprägt von Schlüsselerlebnissen und Eindrücken in der Vergangenheit. In objektiver Selbsteinschätzung werde ich persönlich meinen Status als Angstpatient nicht überwinden, aber zumindest zu einem erträglichen Maße mindern können.

Somit sehe ich den Zahnarztbesuch als eine Problemlösung mit verschiedenen Lösungsansätzen an:

 

1. Denken Sie vor der Behandlung an die Schmerzen nach der Behandlung!

Hierfür habe ich eine ganz einfache Lösung gefunden. Ich nehme 1 Stunde vor der Behandlung bereits eine Schmerztablette, z.B. Caterflan ein. Durch diese Maßnahme erreiche ich zwei Lösungen meines Problems.

Der Narkosespritzen-Einstich

Natürlich sind die ersten beiden Nadeleinstiche der Narkose etwas schmerzhaft, besonders im Gaumenbereich. Durch die Einnahme der Schmerztablette vor der Behandlung wird natürlich mein Schmerzempfinden stark reduziert und somit ist der Narkosespritzen-Einstich zu einem angenehmen Teil erträglich.

Innerhalb der Narkose ist die Behandlung gänzlich schmerzfrei. Die heutigen Mittel sind natürlich hervorragend und somit habe ich während der Behandlung nie Probleme gehabt. Dennoch sollte ich widererwarten Schmerzen während der Behandlung fühlen scheue ich mich nicht nach einer zusätzlichen Injektion zu fragen.

 

 

Schmerzen nach dem Abwirken der Narkose

Sie haben nun die Behandlung abgeschlossen und bedanken sich brav bei Ihrem behandelten Zahnarzt. Der Mund ist noch pelzig, aber bedenken Sie, dass die Narkosewirkung schnell abflacht und der Schmerz in Proportion unangenehm ansteigt. Jetzt erst eine Schmerztablette einzunehmen ist schon der zu späte Einnahmetermin.

Die Schmerztablette wirkt ja erst in ca. 30 Minuten und da kann man schon ganz schön leiden. Somit denken Sie schon vor der Behandlung an die Einnahme der Schmerztablette und Sie haben einen schmerzfreien Zeitraum von zusätzlichen 3 - 4 Stunden. Grundsätzlich ist das Schmerzgefühl in den ersten beiden Tagen am größten und somit scheue ich mich nicht, nach der Uhr und nicht nach dem Schmerzempfinden zusätzliche Schmerztabletten einzunehmen. Mit dieser eingeschlagenen Methode komme ich über jede Zahnbehandlung ganz gut über die Runden.

 

2.  Der erste Blick in den Behandlungsraum und dem Zahnarztstuhl!

Bei dem Betreten des Behandlungsraumes läuft mir schon ein kalter Schauer über den Rücken. Sehen Sie nicht nur das Negative in der Situation, sondern stellen Sie sich doch vor, in einen Kosmetikstuhl oder Massagestuhl zu liegen. Die heutigen Zahnarztstühle sind in Ihrem Komfort sehr gut.

 

 

 

 

Sie werden fast liegend behandelt und können sich bei der nötigen Einstellung entspannen. Nehmen Sie den Zahnarzt als Dienstleister, welcher von Ihnen bezahlt wird und bestmöglichsten Service bieten muss.

 

3.  Augen zu und durch!

Nehmen Sie diesen Spruch wörtlich und schließen Sie Ihre Augen während der ganzen Behandlung und lassen Sie Ihre Gedanken zu den schönen Seiten oder Zeiten wandern. Bringen Sie Ihre Aufregung in den Griff, wenn Sie auf den Schmerz warten, kommt er auch. Ich möchte die Spritze oder den Bohrer nicht sehen, die Behandlung kommt sowieso, aber

 

 

wenn ich nun auch noch die Spritze sehe, dann warte ich auch gleichzeitig auf den Schmerz. Ich möchte auch nicht hören, wie den der nächste Behandlungsschritt ist - mir reicht es, wenn ich den Behandlungsschritt höre. Manchmal ist der Behandlungsschritt schon vorbei, bevor ich es merke, da ich ja nichts sehe. Wie ich finde eine praktische Einstellung.

 

4.  Kommunikation ist alles!

Wie kommuniziere ich bei auftretenden eventuellen Schmerzen und der Mund ist offen? Man kann ja nicht einfach den Mund schließen und dann den Bohrer noch verschlugen.

 

 

Vor der Behandlung vereinbare ich, dass bei Heben des linken Armes der Behandlungsschritt sofort unterbrochen werden muss. Somit habe ich auch nicht das Gefühl, das ich in Gänze dem Zahnarzt während der Behandlung ausgeliefert bin.

 

5.  Vertrauen kommt vor Vertrauen!

Grundsätzlich muss Vertrauen zu dem behandelnden Arzt gegeben sein. Dieses Gefühl stellt sich bereits bei der Erstellung des Heil- und Kostenplans ein. Wie geht er mit mir um, erklärt er mir die Schritte, wie sorgsam und behutsam geht er mit meinem Mund und Zähnen um? Die Kompetenz ist sicherlich bei allen unseren Zahnärzten gegeben, schon aufgrund der langen Berufserfahrung.

 

 

Mein Zahnarzt ist Spezialist, sonst würde ich mich dort auch nicht in Behandlung geben. Somit gibt es für Sie nur zwei Standpunkte - habe ich Vertrauen oder nicht? Beantworten Sie sich diese Frage vor Ihrer Behandlung, den während der Behandlung, ist es schon zu spät. Es ist wie ein Flugzeug, welches schon abgehoben ist. Aussteigen ist nicht mehr möglich.

 

6.  Hightech gefragt?

Aufgrund unserer zahlreichen Kontakte mit Patienten treffe ich einige, welche mit Hightech Berichten und Innovationen für eine Behandlung auf mich zukommen. Meist sind Zeitungsberichte oder Anzeigen der Auslöser. Kann ich das beurteilen? Nein - klare Antwort. Natürlich frage ich auch nach neuen Technologien bei meinem Zahnarzt nach. Ein gutes Beispiel ist z.B. bei Implantaten  das Einsetzen von Titanstiften. Es gibt jetzt auch z.B. Keramikstifte als Ersatz. Natürlich gibt es diese Neuerung, aber einen Langzeittest und Erfahrung gibt es damit nicht.

 

 

Zahnbehandlung ist kein IPAD oder Hightech Gerät, welches ich natürlich zeitnah eventuell mit den neusten Features erstehen möchte. Zahnbehandlung baut auf langsame Errungenschaften auf und benötigen gewisse Zeiträume zur Erprobung. Kurz zur Antwort meiner Zahnärztin zur Antwort Titan- oder Keramikstifte: Keramikstifte sind eine neue Technologie und die Belastbarkeit ist noch nicht in Langzeittest bewiesen. Für die Akzeptanz der Antwort verweise ich auf den Punkt "Vertrauen kommt vor Vertrauen".

 

7.  Verschoben ist nicht aufgehoben!

Aufgrund meiner Zahnarztangst habe ich notwendige Behandlungen leider immer wieder verschoben. Dies hat sich im Nachhinein als großer Fehler erwiesen. Mir wäre sicherlich eine Plombe lieber gewesen, als ein Implantat. Leider kommt es zu dieser Einsicht zu spät.

 

 

Das Aufschieben eines notwendigen Zahnarztbesuches ist illusorisch, den die Zähne nehmen keine Rücksicht auf meine Ängste und melden sich dann mit bohrenden Schmerzen. In diesem Stadium kommt dann Hektik auf und ich kann meine Behandlung nicht mehr steuern. Manchmal rächt sich dieses Fehlverhalten mit dem Ziehen des Zahnes und dann wird es teuer für den Zahnersatz.

 

Interessenkonflikt: Ich bin derzeit für Kronen bei Eurodent in Behandlung und für Implantate bei Solydent. Mit den oben erläuterten Schritten kann ich jetzt jeden Zahnarztbesuch physisch gut überstehen.

Ich habe es nicht bereut dieses Serviceunternehmen ins Leben gerufen zu haben und freue mich Sie bald bei einem unserer Dentalpartner persönlich kennenzulernen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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